Wir trauern um Marie-Christine Anderlik

48 Jahre. Das ist kein Alter in dem jemand die Welt verlassen sollte. Christine Anderlik hat dieses Schicksal ereilt. Furchtbar. Unfassbar. Ungeheuerlich. Es fühlt sich nicht richtig an – ist es auch nicht. Dennoch bittere Realität. Nach einer schrecklichen Diagnose gab ihr eine aggressive Krankheit keine Chance und riss sie in kürzester Zeit aus dem Leben.

Christine war als Tochter, Schwester und Mutter ihr ganzes Leben lang Teil unserer Arminen-Familie. Seit früher Kindheit spielte sie bei uns, begleitet von ihren Großeltern, Eltern und Geschwistern, alle treue Mitglieder die den Verein immer in unterschiedlichen Funktionen tatkräftig unterstützt haben.

Ihre aktive Hockey-Karriere führte sie in die erste Damenmannschaft, wo sie viele Jahre als Führungsspielerin Erfolge als Staatsmeisterin feiern konnte. Auch in der österreichischen Nationalmannschaft fasste die technisch versierte, elegante Hockeyspielerin Fuß und vertrat ihr Land in 110 Länderspielen und steht damit zu Recht in der Hall of Fame des ÖHV.

Nach ihrer aktiven Zeit war sie nicht mehr ganz so oft am Hockeyplatz zu sehen, wenngleich sie als Fan ihren Geschwistern in den Damen-Mannschaften der Arminen bis zuletzt natürlich immer treu geblieben ist. Noch beim Europacup zu Ostern bekochte sie gemeinsam mit ihrem Bruder die teilnehmenden Teams und ihr Sohn absolvierte am vergangenen Samstag sein erstes U9-Turnier in schwarz-weiß. Als Arminen verlieren wir somit ein treues Mitglied unserer Gemeinschaft, die lange Jahre von Christine mitgeprägt wurde.

Christines Ableben reißt eine nicht zu schließende Lücke in ihre wunderbare Familie. Gleichzeitig ist dieser starke Familienverband der Garant, dass deren Mitglieder eine Zukunft in Liebe und Gemeinsamkeit haben. Unser aller Mitgefühl gilt dieser Familie in für sie unerträglich traurigen Tagen.

Lebe wohl 🖤🤍🖤
Deine Arminen

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