Statuten

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14) Ausscheiden aus der Vereinigung / Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch
(i) Tod
(ii) durch freiwilligen Austritt
(iii) durch Ausschluss und durch
(iv) Streichung aus dem Verein.

Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist von nicht kürzer als 14 Tagen länger als drei Monaten mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

Über den Ausschluss, wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens beschließt die Generalversammlung mit einfacher Mehrheit über Antrag des Vorstandes.

In Ausnahmefällen steht dem Vorstand das Recht zu, nach neuerlicher Überprüfung des seinerzeitigen Ausschlussgrundes, und unter Berücksichtigung des Aufnahmewerbers ein seinerzeit ausgeschlossenes Mitglied unter Beobachtung der satzungsmäßigen Bestimmungen wieder aufzunehmen, doch muss zwischen dem Zeitpunkt des Ausschlusses und jenem der Wiederaufnahme ein angemessener Zeitraum liegen.

15) Schlichtungseinrichtung

In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis, sowohl zwischen dem Vorstand und einzelnen Mitgliedern, als auch zwischen den letzteren untereinander, entscheidet endgültig das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht wird in der Weise zusammengesetzt, dass jeder Streitteil zwei Vereinsmitglieder zu Schiedsrichtern wählt, welche ein fünftes Vereinsmitglied zum Obmanne des Schiedsgerichts wählen.

Das Schiedsgericht entscheidet, ohne an bestimmte Normen gebunden zu sein, nach seinem besten Wissen und Gewissen und fasst seine Beschlüsse mit absoluter Stimmenmehrheit, bei der Anwesenheit aller Mitglieder. Das Schiedsgericht hat das beiderseitige rechtliche Gehör zu wahren und volle Gewähr für seine Unbefangenheit zu bieten.

Kommt über die Wahl des Obmannes keine Einigung zustande, so entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Gegen den Entschluss eines Schiedsgerichts ist eine Berufung unzulässig. Das Schiedsgericht gilt nicht als Schiedsgericht im Sinne der §§ 577 ff ZPO.

16) Auflösung der Vereinigung

Zur Auflösung der Vereinigung ist ein mit 4/5 Mehrheit der Stimmberechtigten gefasster Beschluss einer eigens mit dieser Tagesordnung einzuberufenden Generalversammlung erforderlich.

Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen. Dieser hat das nach Abdeckung der Schulden verbleibende Vereinsvermögen der Sportunion Wien, falls dies nicht möglich ist, der Sportunion Österreich, und falls auch dies nicht möglich ist, einer anderen gemeinnützigen Organisation im Sinne der §§ 34 ff BAO zuzuwenden, die die im Punkt 1) beschriebenen oder ähnliche Zwecke verfolgt. Diese Zuwendungsverpflichtung trifft sinngemäß auch den Vorstand, falls – aus welchen Gründen immer – der gem §§ 34 ff BAO begünstigte Vereinszweck wegfallen sollte.

Wien, im November 2016

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