Statuten

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1) Name, Zweck, Tätigkeiten, Mittel und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Sportvereinigung Arminen, Mitglied der Sportunion Wien". Seine Kurzbezeichnung, derer er sich im Verkehr bedienen kann, lautet „SV Arminen“. Zweck ist die Pflege, Förderung und Verbreitung sportlicher Aktivitäten, insbesondere des Hockeysports, unter Ausschluss jeder auf Gewinn, Parteipolitik oder eine bestimmte Konfession abzielenden Tätigkeit. Der Verein verfolgt seine Zwecke unter Bedachtnahme auf ethische und kulturelle Werte Österreichs und Europas. Er ist gemeinnützig im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung. Dieser Zweck wird erreicht durch Errichtung und Instandhaltung von Sportplätzen, durch Übungen und Veranstaltungen von öffentlichen Wettspielen und Teilnahme der Mitglieder an diesen. Die Farben der Vereinigung sind "Schwarz - Weiß".

Die Mittel zur Führung des Betriebes werden aufgebracht:
a) durch Einschreibgebühren, Mitglieds- und Förderbeiträge,
b) durch außerordentliche Einnahmen (Spenden, Tombola, Kantineneinnahmen).

Die Vereinigung hat ihren Sitz in Wien.

2) Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, bestehend aus dem Präsidium und dem erweiterten Vorstand und die Rechnungsprüfer.

3) Leitung der Vereinigung

Die Leitung der Vereinigung obliegt:
a) der Generalversammlung,
b) dem Vorstand.


4) Generalversammlung

Die Generalversammlung wird durch die Gesamtheit der Mitglieder gebildet, sofern sie ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Vereinigung nachgekommen sind. Die ordentliche Generalversammlung findet im vierten Viertel eines jeden zweiten Kalenderjahres statt und ist wenigstens 14 Tage vorher auszuschreiben. Außerordentliche Generalversammlungen können über Beschluss des Vorstandes jederzeit einberufen werden, mit Ausnahme der Zeit vom 1. Juli bis 31. August.

Ferner ist der Vorstand verpflichtet, eine Generalversammlung innerhalb Monatsfrist mit Ausnahme der Monate Juli und August abzuhalten, wenn dies mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder verlangen. Außerordentliche Generalversammlungen müssen spätestens 14 Tage vor ihrer Veranstaltung ausgeschrieben werden.

Die Ausschreibung der Generalversammlung erfolgt durch Aussendung schriftlicher Einladungen an die Mitglieder oder durch Verlautbarung in geeigneten Zeitungen, bzw. per e-mail an die von den Mitgliedern bekanntgegebenen Adressen.

Jede Generalversammlung ist beschIussfähig, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Sofern sie zur Einberufungsstunde nicht beschlussfähig ist, besitzt die eine halbe Stunde später eröffnete Generalversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen Beschlussfähigkeit.


5) Tagesordnung und Beschlussfassung der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Verhandlungsgegenstände vorbehalten:
a) Beschlussfassung über Anträge des Vorstands,
b) Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
c) Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands,
d) Festsetzung der Einschreibgebühren und Jahresbeiträge der ordentlichen Mitglieder,
e) Wahl und Entlastung des Vorstands,
f) Wahl von zwei Rechnungsprüfern,
g) Ernennung von Ehrenmitgliedern,
h) Beschlussfassung über allfällige Auflösung der Vereinigung,
i) Beschlussfassung über einzelne Anträge von Mitgliedern.

Solche Anträge müssen dem Vorstand wenigstens eine Woche vor dem Termin der Generalversammlung schriftlich überreicht worden sein und die Mitfertigung mindestens zweier ordentlicher Mitglieder aufweisen.

Später eingebrachte Antrage einzelner Mitglieder können nur zur Verhandlung gelangen, wenn 2/3 der stimmberechtigten Teilnehmer ihr Einverständnis erklären, doch muss ein solcher Antrag vor Eröffnung der Generalversammlung ihrem Vorsitzenden vorgelegt werden.

Diese Einschränkung gilt nicht für Anträge, die im Laufe einer Debatte als Abänderungsanträge zu den in Verhandlung stehenden Anträgen gestellt werden.

Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen. Wenn ein Viertel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder es verlangt, ist eine Abstimmung schriftlich durchzuführen. Ein Antrag gilt als genehmigt, wenn die absolute Mehrheit der Abstimmenden für ihn gestimmt hat.

Für Satzungsänderungen, sowie für die Beschlussfassung über Auflösung der Vereinigung ist 2/3 Mehrheit der Abstimmungsberechtigten erforderlich.


6) Vorstand

Der Vorstand besteht aus zumindest 5 und höchstens 20 Mitgliedern. Er unterteilt sich in ein Präsidium und den erweiterten Vorstand.

Das Präsidium besteht aus
a) dem Präsidenten
b) zwei Vizepräsidenten
c) dem Kassier
d) dem Schriftführer und gegebenenfalls einem weiteren Mitglied aus dem erweiterten Vorstand.

Der erweiterte Vorstand wird gebildet aus:
e) höchstens 15 weiteren Mitgliedern (z.b.V.)

Außerdem steht den Ehrenpräsidenten das Recht zu, mit Stimmrecht an Vorstandssitzungen teilzunehmen.

Sämtliche Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

Der Vorstand, trifft sich mindestens vier Mal im Jahr im Rahmen einer erweiterten Vorstandsitzung. Sitzungen des Präsidiums haben tunlichst öfter, allenfalls auch informell im Rundlaufweg, stattzufinden, um ein möglichst effizientes Management des Vereins sicher zu stellen. Sitzungen des Präsidiums, wie auch Sitzungen des erweiterten Vorstandes werden vom Präsidenten, in dessen Verhinderung von seinen Vize-präsidenten mindestens 14 Tage vorher schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch der Vizepräsident auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und
a) für eine Präsidiumssitzung mindestens 3 Vorstandsmitglieder aus dem Präsidium anwesend sind
b) für eine Vorstandssitzung mindestens 3 Vorstandsmitglieder aus dem Präsidium und 2 Mitglieder aus dem erweiterten Vorstand anwesend sind.

Abstimmungen mittels Umlaufbeschluss sind zulässig, wenn zumindest die Hälfte der Vorstandsmitglieder, innerhalb einer Frist von zwei Woche, ihre Stimme abgeben.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Vorstandsmitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig, darf aber eine Fremdstimme pro Vorstandsmitglied nicht übersteigen. Den Vorsitz führt der Präsident, bei seiner Verhinderung der Vizepräsident. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstands-mitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen. Für die Bearbeitung fachlicher Fragen aller Art, kann der Vorstand ausgewiesene externe Experten zu erweiterten Vorstandssitzungen heranziehen.

Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt.

Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

Einzelne Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Präsidium, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. der Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

Das Präsidium hat bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zur Wahl vorzuschlagen, die in der nächsten Mitgliederversammlung zu erfolgen hat. Mitglieder des Präsidiums können vom Präsidium im Fall des Ausscheidens kooptiert werden, wobei die Kooptierung anlässlich der nächsten Generalversammlung zu bestätigen ist. Fällt das Präsidium ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl der Mitglieder des Präsidiums einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

Die Mitglieder des Vorstands müssen Mitglieder der Vereinigung sein und mindestens zwei Jahre der Vereinigung angehört haben, sowie die Volljährigkeit erlangt haben.

Dem Vorstand obliegt:
a) die Geschäftsführung der Vereinigung
b) die Erstellung des Voranschlages, Rechnungsabschlusses und Tätigkeitsberichtes.
c) die Berichterstattung an die Generalversammlung über die Genehmigung des Rechnungsabschlusses und des Voranschlages durch die Rechnungsprüfer und über die von diesen erteilte Entlastung.
d) Beschlussfassung über die der Generalversammlung vorzulegenden Anträge.
e) Beschlussfassung über alle wichtigen sportlichen und finanziellen Angelegenheiten der Vereinigung, insbesondere über jene, welche die Generalversammlung betreffen oder eine dauernde Belastung der Vereinigung darstellen.
f) Beschlussfassung über die Kooptation von Vorstandsmitgliedern.
g) die Neuaufnahme von Mitgliedern, Förderern. h) der Ausschluss von Mitgliedern und Förderern.
i) die Festsetzung der Jahresbeiträge außerordentlicher Mitglieder.


7) Vertretungsbefugnis; besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder

Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär. Er hat bei Stimmengleichheit ein Dirimierungsrecht. Er führt gemeinsam mit den übrigen Präsidiumsmitgliedern die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Vertretung des Vereins nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.

Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des restlichen Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Präsidenten oder des Vizepräsidenten oder des Kassiers einzeln. Die Genannten haben Einzelvertretungsbefugnis.

Der Präsident führt den Vorsitz in der Generalversammlung, im Präsidium und im erweiterten Vorstand.

Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung, von Präsidiumssitzungen und Sitzungen des erweiterten Vorstandes.

Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich und hat insbesondere den Voranschlag und den Rechnungsabschluss dem Vorstand und den Rechnungsprüfern gegenüber zu vertreten.

Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des Präsidenten einer der Vizepräsidenten. Sind diese auch verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

Schriftliche Ausfertigungen der Vereinigung sollen tunlichst vom Präsidenten oder einem Vizepräsidenten unterfertigt werden. Interne Schriftstücke, die nur an die Vereinsmitglieder gerichtet sind, sollen zumindest von einem Präsidiumsmitglied unterfertigt werden.

8) Rechnungsprüfer

Die Generalversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer auf die Dauer zweier Jahre. Diese haben laufend Kassa und Buchführung zu überwachen, die Rechnungsabschlüsse und deren Belege zu prüfen und sind berechtigt, in diesen Angelegenheiten an den Sitzungen des Vorstands mit beratender Stimme teilzunehmen.


9) Mitglieder, Jugendliche und Förderer

Die Angehörigen der Vereinigung werden in folgende Gruppen eingeteilt:

1.) Mitglieder
a.) Ehrenmitglieder (Ehrenpräsident und andere Ehrenmitglieder)
b.) ordentliche Mitglieder
c.) außerordentliche Mitglieder (z.B. Tennismitglieder)

2.) Jugendliche (bis einschließlich dem Jahr in dem das 18. Lebensjahr erreicht wird)

3.) Förderer (unterstützende Mitglieder)

Zu 1.) a.) Die Ernennung des Ehrenpräsidenten erfolgt auf Lebenszeit. Der Ehrenpräsident hat das Recht, an allen Veranstaltungen der Sportvereinigung teilzunehmen, wobei ihm bei Vorstandssitzungen das Stimmrecht zusteht. Zu anderen Ehrenmitgliedern können Damen und Herren ernannt werden, welche sich um den österreichischen Sport oder um die Vereinigung besondere Verdienste erworben haben. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgt ausschließlich über Beschluss einer Generalversammlung.

Zu 2.) Personen, die das Alter von mindestens 16 Jahren am Tag der Generalversammlung noch nicht erlangt haben, sowie außerordentliche Mitglieder sind vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen.

Zu 3.) Mitglieder und andere Personen, die sich um die Vereinigung Verdienste erworben haben, können vom Vorstand zu Förderern ernannt werden.

Neu aufzunehmende Mitglieder haben den Aufnahmeantrag auszufertigen und die Einschreibgebühr sowie den Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Für Jugendliche ist zudem eine Bestätigung zur Sporttauglichkeit zu erbringen. Ordentliche Mitglieder müssen eine vom Österreichischen Hockeyverband ausgestellte Spielberechtigung für den Pflichtspielbetrieb haben oder gehabt haben. Zusätzlich kann der Vorstand Mitglieder ohne ausgestellter Spielberechtigung als ordentliche Mitglieder bestimmen. Der Vorstand kann die Aufnahme ohne Angabe des Grundes verweigern.

10) Rechte der Mitglieder Die Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie die Mitglieder. Ehrenpräsident darüber hinaus, siehe Punkt 6. Die ordentlichen Mitglieder haben, sofern sie die fälligen Jahresbeiträge entrichtet haben, in der Generalversammlung Stimmrecht, aktives und passives Wahlrecht, sowie das Recht, die Einrichtungen der Vereinigung in Anspruch zu nehmen.

Außerordentliche Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen der Vereinigung in Anspruch zu nehmen und haben, sofern sie die fälligen Jahresbeiträge entrichtet haben, in der Generalversammlung ein Anhörungsrecht.

11) Pflichten der Angehörigen der Vereinigung

Alle Angehörigen der Vereinigung sind verpflichtet, den Zweck, das Ansehen und die Interessen der Vereinigung in jeder Hinsicht zu wahren und zu fördern, sowie sich allen Beschlüssen der Leitung der Vereinigung zu fügen. Die Mitglieder sind weiters verpflichtet, bei sportlichen Bewerben ausschließlich für die Sportvereinigung teilzunehmen. Der Start für einen anderen Verein kann vom Vorstand über begründetes Ansuchen des Mitgliedes ausnahmsweise bewilligt werden.

Die von der Generalversammlung beschlossenen Jahresgebühren sind von den Mitgliedern für das laufende Jahr im Voraus zu entrichten, daher ist der Mitgliedsbeitrag auch bei Ausscheiden während des Jahres für das gesamte Jahr zu entrichten. Mitglieder, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nachkommen, verlieren unbeschadet ihrer weiteren Zahlungspflicht das Recht, an den Veranstaltungen der Vereinigung teilzunehmen und ihre Einrichtungen zu benützen.

Mit ihrem Beitritt erteilen die Angehörigen der Vereinigung ihre Zustimmung, dass der Vorstand ihre personenbezogenen Daten in Bezug auf sportliche Erfolge sowie sportliche Ausbildung verarbeiten und den Dachverbänden Sportunion Wien und Sportunion Österreich sowie den Landes- und Bundesfachverbänden für den Hockeysport weitergeben darf. Weiters sind die Angehörigen der Vereinigung widerruflich damit einverstanden, dass bei Spielen und Veranstaltungen fotografiert oder gefilmt wird. Fotos und Filme dürfen nur für die Sportberichterstattung der SV Arminen in eigenen und fremden Printmedien sowie in sozialen Netzwerken und der Homepage der SV Arminen und des Österreichischen Hockeyverbandes veröffentlicht werden.


12) Trainer und Betreuer:

Die Trainer und Betreuer sind sowohl für das Training als auch für die Betreuung der Mannschaften bei den Hockeyspielen verantwortlich. Der Vorstand legt in Absprache mit den Trainern und Betreuern die Zuordnung der Trainer zu den einzelnen Mannschaften fest.

Fallweise gehört es auch zu den Aufgaben der Trainer und Betreuer, die Kinder und Jugendlichen von der Schule oder anderen Betreuungsstätten abzuholen und/oder zurückzubringen. Bei Fahrten zu Trainingslagern oder Auswärtsspielen fällt die Beaufsichtigung der Kinder und Jugendlichen von der Abreise bis zur Rückkehr in ihren Aufgabenbereich.

13) Doping

Für die SV Arminen, deren Mitglieder, Funktionäre und Mitarbeiter gelten die Anti-Dopingregelungen des Österreichischen Hockeyverbandes (ÖHV), des Wiener Hockeyverbandes (WHV), des Internationalen Hockeyverbands (FIH) und die Anti-Dopingbestimmungen des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 in der jeweils letztgültigen Fassung.
a. Insbesondere sind die Bestimmungen des § 18 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007 für das Handeln der Organe, Funktionäre und Mitarbeiter des Fachverbandes verbindlich.
b. Über Verstöße gegen Antidopingregelungen entscheidet im Auftrag des ÖHV die Unabhängige Dopingkontrolleinrichtung gemäß § 4 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007, wobei die Regelungen gemäß § 15 leg.cit. zur Anwendung kommen.

Die Entscheidung der Unabhängigen Dopingkontrolleinrichtung können bei der Unabhängigen Schiedskommission (§ 16 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007) angefochten werden, wobei die Regelungen gemäß § 17 bel.cit. zur Anwendung kommen.


14) Ausscheiden aus der Vereinigung / Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch
(i) Tod
(ii) durch freiwilligen Austritt
(iii) durch Ausschluss und durch
(iv) Streichung aus dem Verein.

Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist von nicht kürzer als 14 Tagen länger als drei Monaten mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

Über den Ausschluss, wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens beschließt die Generalversammlung mit einfacher Mehrheit über Antrag des Vorstandes.

In Ausnahmefällen steht dem Vorstand das Recht zu, nach neuerlicher Überprüfung des seinerzeitigen Ausschlussgrundes, und unter Berücksichtigung des Aufnahmewerbers ein seinerzeit ausgeschlossenes Mitglied unter Beobachtung der satzungsmäßigen Bestimmungen wieder aufzunehmen, doch muss zwischen dem Zeitpunkt des Ausschlusses und jenem der Wiederaufnahme ein angemessener Zeitraum liegen.

15) Schlichtungseinrichtung

In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis, sowohl zwischen dem Vorstand und einzelnen Mitgliedern, als auch zwischen den letzteren untereinander, entscheidet endgültig das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht wird in der Weise zusammengesetzt, dass jeder Streitteil zwei Vereinsmitglieder zu Schiedsrichtern wählt, welche ein fünftes Vereinsmitglied zum Obmanne des Schiedsgerichts wählen.

Das Schiedsgericht entscheidet, ohne an bestimmte Normen gebunden zu sein, nach seinem besten Wissen und Gewissen und fasst seine Beschlüsse mit absoluter Stimmenmehrheit, bei der Anwesenheit aller Mitglieder. Das Schiedsgericht hat das beiderseitige rechtliche Gehör zu wahren und volle Gewähr für seine Unbefangenheit zu bieten.

Kommt über die Wahl des Obmannes keine Einigung zustande, so entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Gegen den Entschluss eines Schiedsgerichts ist eine Berufung unzulässig. Das Schiedsgericht gilt nicht als Schiedsgericht im Sinne der §§ 577 ff ZPO.

16) Auflösung der Vereinigung

Zur Auflösung der Vereinigung ist ein mit 4/5 Mehrheit der Stimmberechtigten gefasster Beschluss einer eigens mit dieser Tagesordnung einzuberufenden Generalversammlung erforderlich.

Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen. Dieser hat das nach Abdeckung der Schulden verbleibende Vereinsvermögen der Sportunion Wien, falls dies nicht möglich ist, der Sportunion Österreich, und falls auch dies nicht möglich ist, einer anderen gemeinnützigen Organisation im Sinne der §§ 34 ff BAO zuzuwenden, die die im Punkt 1) beschriebenen oder ähnliche Zwecke verfolgt. Diese Zuwendungsverpflichtung trifft sinngemäß auch den Vorstand, falls – aus welchen Gründen immer – der gem §§ 34 ff BAO begünstigte Vereinszweck wegfallen sollte.

Wien, im November 2016

  • Rohrmax
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