Statuten

1) Name, Zweck, Tätigkeiten, Mittel und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Sportvereinigung Arminen, Mitglied der Sportunion Wien" mit den Kurzbezeichnungen „Sportvereinigung Arminen“ bzw. „SV Arminen“.

Zweck ist die Pflege und Förderung sportlicher Aktivitäten seiner Mitglieder, insbesondere im Bereich des Hockeysports.

Der Verein verfolgt seine Zwecke überparteilich unter Bedachtnahme der ethischen und kulturellen Werte Österreichs und Europas sowie der Völker verbindenden Werte des Sports.

Die Vereinstätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet und ist gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung (BAO).

Dieser Zweck soll durch die Errichtung und den Betrieb von Sportanlagen, durch die Durchführung von Übungseinheiten, Lehrgängen, Wettkämpfen und anderen sportlichen Veranstaltungen und die Teilnahme der Mitglieder an diesen erreicht werden.

Die materiellen Mittel sollen insbesondere aufgebracht werden durch:

a) Mitgliedsbeiträge und Gebühren
b) durch außerordentliche Einnahmen wie Geld- und Sachspenden, Einnahmen aus Werbung und von Sponsoren, Bausteinaktionen, Subventionen und Beihilfen aus öffentlichen Mitteln, Gästestunden (Überlassung von Vereinsanlagen gegen Entgelt), Einnahmen von Veranstaltungen, Kantineneinnahmen, Spenden, Vermächtnisse sowie sonstige Zuwendungen.

Die Vereinigung hat ihren Sitz in Wien und gehört dem Landesdachverband „Sportunion Wien“ an.

Die Farben der Vereinigung sind „Schwarz-Weiß".

2) Funktionsbezeichnungen

Die in diesen Statuten auf natürliche Personen bezogenen Bezeichnungen sind zur besseren Lesbarkeit nur in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich gleichermaßen auf Frauen und Männer.

3) Ehrenkodex der Sportunion Wien

Entsprechend dem Ehrenkodex der Sportunion Wien verpflichtet sich der Verein, deren Funktionsträger sowie Trainer und Übungsleiter,

  • die Würde der Sportler zu respektieren, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft;
  • gegen Diskriminierung jeglicher Art aufzutreten und alle anvertrauten Sportler fair zu behandeln; • jegliche Form (Worte, Gesten, Handlungen) körperlicher, psychischer und insbesondere sexueller Gewalt oder sexueller Übergriffe in aller Klarheit abzulehnen und gegebenenfalls dagegen vorzugehen;
  • die persönlichen Grenzen der anvertrauten Personen zu achten und ihre Privatsphäre zu respektieren und sich entsprechend zu verhalten;
  • beobachtete Grenzüberschreitungen unverzüglich und ohne Ausnahme an die zuständige Ansprechperson/Instanz des Vereines/Verbandes zu melden;
  • bei Konflikten sich um offene, gerechte und humane Lösungen zu bemühen und gegebenenfalls externe Unterstützung zu holen;
  • das Fair Play als wichtige Handlungsmaxime des Sports zu vermitteln und aktiv zu vertreten, insbesondere das Einhalten sportartspezifischer Regeln sowie das Ablehnen jeglicher Leistungsmanipulation (z.B. Betrug, Doping);
  • die Eigenverantwortlichkeit und die Selbstständigkeit der Sportler zu unterstützen und ihnen ausreichende Mitbestimmungsmöglichkeiten einzuräumen;
  • anzuerkennen, dass das Interesse der Sportler, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden über den Interessen und den Erfolgszielen anderer stehen;
  • darüber hinaus entsprechend den Möglichkeiten Sportler zu sozialem Verhalten in der Sportgemeinschaft und zu nötigem Respekt gegenüber anderen sowie zum verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und der Mitwelt anzuleiten.  

4) Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, bestehend aus dem Präsidium und dem erweiterten Vorstand und die Rechnungsprüfer.

3) Leitung der Vereinigung

Die Leitung der Vereinigung obliegt:
a) der Mitgliederversammlung,
b) dem Vorstand.

5) Leitung der Vereinigung

Die Leitung der Vereinigung obliegt:

a) der Mitgliederversammlung,
b) dem Vorstand.

6) Mehrheitsentscheidungen

Sofern nicht anders angegeben, wird die Feststellung von einfachen bzw. qualifizierten Mehrheiten auf Basis der folgenden Regelungen durchgeführt.

Enthaltungen werden bei der Stimmabgabe genauso wie „keine Stimmabgabe“ gewertet. Durch die Möglichkeit zur Enthaltung soll Mitgliedern die Möglichkeit eingeräumt werden, eine persönliche Befangenheit auszudrücken.

Die Anzahl der gültigen Stimmen ergibt sich aus der Summe der Anzahl der gültigen „Ja-Stimmen“ und der Anzahl der gültigen „Nein-Stimmen“.

Eine Entscheidung gilt mit einfacher Mehrheit als angenommen, wenn der Anteil der Anzahl der „Ja-Stimmen“ zu den gültigen Stimmen größer als 1/2 (50%) ist. Sonst gilt die Entscheidung als nicht angenommen.

Bei qualifizierten Mehrheiten wird dieselbe Regelung verwendet, wobei der Faktor 1/2 durch die entsprechende Verhältniszahl (bspw. 2/3, 3/4 oder 4/5) ersetzt wird.

7) Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre innerhalb des Zeitraums September bis Dezember statt.

Auf Beschluss des Vorstands oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel aller Mitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstands ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Versammlung muss außerhalb der Monate Juli und August stattfinden.

Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung hat mindestens zwei Wochen im Voraus und unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch Aussendung der Einladung per E-Mail an die von den Mitgliedern bekannt gegebenen Adressen bzw. ersatzweise durch postalischen Versand.

Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Präsident oder in seiner Abwesenheit einer der Vizepräsidenten. Sind diese auch abwesend, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied. Im Falle des Fehlens aller Vorstandsmitglieder führt das an Jahren älteste stimmberechtigte Mitglied den Vorsitz. Lehnt dieser ab, rückt der nächstälteste nach.

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Vereinigung, sowie im Falle der Minderjährigkeit auch deren gesetzliche Vertreter. Bedingung für eine Teilnahme ist die vollständige Zahlung des Mitgliedsbeitrags.

Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder der Vereinigung. Angehörige, die das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht haben (Jugendliche), außerordentliche Mitglieder (bspw. Tennismitglieder) sowie Förderer besitzen kein Stimmrecht. Für die Ausübung des Stimmrechts ist die Anwesenheit erforderlich. Eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.

8) Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands
b) Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfer
c) Beschlussfassung über Anträge des Vorstands
d) Beschlussfassung über Statutenänderungen
e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Gebühren für ordentliche Mitglieder und Jugendliche
f) Entlastung und Wahl der Vorstandsmitglieder
g) Wahl der zwei Rechnungsprüfer
h) Beratung und Beschlussfassung über einzelne Anträge von Mitgliedern
i) Ernennung von Ehrenmitgliedern
j) Beschlussfassung über die freiwillige Auflösung der Vereinigung

Anträge sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen und müssen von mindestens zwei Stimmberechtigten unterfertigt sein.

Später eingebrachte Anträge müssen vor der Eröffnung der Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden vorgelegt werden. Diese Anträge können nur gestellt werden, wenn mindestens 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten diesen Antrag unterstützen.

Diese Einschränkung gilt nicht für Anträge, die im Laufe einer Debatte als Abänderungsanträge zu den in Verhandlung stehenden Anträgen gestellt werden.

Außerordentliche Mitglieder sowie Förderer haben in der Mitgliederversammlung ein Anhörungsrecht. Ein solcher Wunsch muss dem Vorsitzenden der Mitgliederversammlung vor der Eröffnung der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

Abstimmungen erfolgen per Handzeichen. Wenn mindestens ein Viertel der anwesenden Stimmberechtigten es verlangt, ist eine Abstimmung schriftlich durchzuführen.

Die Mitgliederversammlung entscheidet bei allen Abstimmungen mit Ausnahme der Abstimmung über eine Statutenänderung bzw. über die Vereinsauflösung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Für Statutenänderungen ist eine Stimmenmehrheit von zwei Dritteln erforderlich und für die Beschlussfassung über die Auflösung der Vereinigung eine Mehrheit von vier Fünfteln.

9) Vorstand

Der Vorstand unterteilt sich in das Präsidium und den erweiterten Vorstand.

Das Präsidium besteht aus

a) dem Präsidenten
b) zwei Vizepräsidenten
c) dem Kassier
d) dem Schriftführer

und gegebenenfalls einem weiteren Mitglied aus dem erweiterten Vorstand.

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Präsidium sowie höchstens 15 weiteren Vorstandsmitgliedern (zur besonderen Verwendung z.b.V.)

Sämtliche Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für eine Dauer von 2 Jahren gewählt. Auf jeden Fall währt die Dauer bis zur Wahl eines neuen Vorstands.

Als Vorstandsmitglieder können nur ordentliche Mitglieder gewählt werden, die zudem volljährig sein müssen. Eine Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung bzw. Rücktritt.

Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

Einzelne Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Präsidium, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes. an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. der Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

Das Präsidium hat bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zur Wahl vorzuschlagen, die in der nächsten Mitgliederversammlung zu erfolgen hat. Mitglieder des Präsidiums können vom Präsidium im Fall des Ausscheidens kooptiert werden, wobei die Kooptierung in der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen ist. Fällt das Präsidium ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl der Präsidiumsmitglieder einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.

Der Vorstand trifft sich mindestens vier Mal im Jahr im Rahmen einer Vorstandssitzung. Bei Bedarf werden zusätzlich Präsidiumssitzungen einberufen.

Vorstands- bzw. Präsidiumssitzungen werden vom Präsidenten oder den Vizepräsidenten mindestens 14 Tage vorher schriftlich oder mündlich einberufen. Falls diese nicht verfügbar sind, kann jedes sonstige Vorstandsmitglied eine Vorstandssitzung einberufen.

Vorstands- bzw. Präsidiumssitzungen sind beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und

a) bei einer Präsidiumssitzung mindestens drei Präsidiumsmitglieder anwesend sind
b) bei einer Vorstandssitzung mindestens drei Präsidiumsmitglieder sowie mindestens zwei Mitglieder aus dem erweiterten Vorstand anwesend sind.

Den Vorsitz führt der Präsident, bei seiner Verhinderung einer der Vizepräsidenten. Sind auch diese verhindert, übernimmt den Vorsitz das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied. Lehnt dieser ab, rückt der nächstälteste nach.

Abstimmungen mittels Umlaufbeschluss sind zulässig, wenn zumindest die Hälfte der Vorstands- bzw. Präsidiumsmitglieder innerhalb einer Frist von zwei Wochen ihre Stimme abgeben.

Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Vorstandsmitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig, darf aber eine Fremdstimme pro Vorstandsmitglied nicht übersteigen.

Den Ehrenpräsidenten steht das Recht zu, mit Stimmrecht an Vorstandssitzungen teilzunehmen.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Ist dieser nicht anwesend, gilt bei Stimmengleichheit der Antrag als abgelehnt.

Der Vorstand kann bei Bedarf seinen Sitzungen weitere Personen mit beratender Stimme beiziehen. Er kann Funktionäre und Ausschüsse einsetzen und deren Aufgabengebiete festlegen.

Dem Vorstand kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a) Geschäftsführung der Vereinigung
b) Erstellung des Voranschlages, des Rechnungsabschlusses und des Tätigkeitsberichts
c) Einberufung der Mitgliederversammlung
d) Berichtserstattung an die Mitgliederversammlung hinsichtlich der Genehmigung des Rechnungsabschlusses und des Voranschlages durch die Rechnungsprüfer und hinsichtlich der von diesen erteilten Entlastung
e) Beschlussfassung über die der Mitgliederversammlung vorzulegenden Anträge
f) Beschlussfassung über alle wichtigen sportlichen und finanziellen Angelegenheiten der Vereinigung, insbesondere über jene, welche die Mitgliederversammlung betreffen oder eine dauernde Belastung der Vereinigung darstellen #
g) Beschlussfassung über die Kooptation von Vorstandsmitgliedern
h) Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Mitgliedern
i) Festsetzung der Jahresbeiträge außerordentlicher Mitglieder

10) Vertretungsbefugnis; besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder

Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär. Er führt gemeinsam mit den übrigen Präsidiumsmitgliedern die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Vertretung des Vereins nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.

Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des restlichen Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Präsidenten, der Vizepräsidenten oder des Kassiers. Die Genannten haben Einzelvertretungsbefugnis.

Der Präsident übernimmt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung, sowie in den Präsidiums- und Vorstandssitzungen. Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des Präsidenten einer der Vizepräsidenten. Sind diese auch verhindert, übernimmt den Vorsitz das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied. Lehnt dieser ab, rückt der nächstälteste nach.

Der Schriftführer unterstützt den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung, von Präsidiums- und Vorstandssitzungen.

Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich und hat insbesondere den Voranschlag und den Rechnungsabschluss dem Vorstand und den Rechnungsprüfern gegenüber zu vertreten.

Interne Schriftstücke, die nur an die Vereinsmitglieder gerichtet sind, sollen zumindest von einem Präsidiumsmitglied unterfertigt werden.

11) Rechnungsprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Auf jeden Fall währt die Dauer bis zur Wahl von neuen Rechnungsprüfern. Eine Wiederwahl ist möglich.

Diese haben laufend Kassa und Buchführung zu überwachen, die Rechnungsabschlüsse und deren Belege zu prüfen, und sind berechtigt, in diesen Angelegenheiten an den Sitzungen des Vorstands mit beratender Stimme teilzunehmen.

12) Mitglieder

Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt über den Aufnahmeantrag der Vereinigung sowie der Entrichtung der entsprechenden Einschreibgebühr und des entsprechenden Mitgliedsbeitrags. Jede Aufnahme kann durch den Vorstand ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

Die Mitglieder der Vereinigung gliedern sich in folgenden Gruppen, die sich hinsichtlich ihre Rechte, Pflichten sowie Beitragshöhen unterscheiden:

  1. Ordentliche Mitglieder. 
    Ordentliche Mitglieder müssen das 16. Lebensjahr überschritten haben. Weiterhin müssen sie eine vom Österreichischen Hockeyverband ausgestellte Spielberechtigung für den Pflichtspielbetrieb haben oder gehabt haben. Mittels Vorstandsbeschluss können auch Personen ohne die Voraussetzung der Spielberechtigung als ordentliche Mitglieder aufgenommen werden. Ordentliche Mitglieder besitzen ein aktives Wahlrecht und im Fall der Volljährigkeit auch ein passives.
  2. Jugendliche (bis zum 16. Lebensjahr). 
    Mitglieder mit einem Alter unter 16 Jahren fallen in diese Kategorie. Mit dem 16. Geburtstag werden Jugendliche automatisch zu ordentlichen Mitgliedern (Spielberechtigung vorhanden) oder zu außerordentlichen Mitgliedern (keine Spielberechtigung). Jugendliche sind vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen.
  3. Ehrenmitglieder. 
    Die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgt auf Antrags des Vorstands durch die Mitgliederversammlung. Zu Ehrenmitgliedern können volljährige Personen ernannt werden, die sich um den österreichischen Sport oder um die Vereinigung besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder haben dieselben Rechte wie ordentliche Mitglieder. Die Ernennung zu einem Ehrenpräsidenten erfolgt entsprechend der Ernennung der Ehrenmitglieder. Diese Ernennung erfolgt auf Lebenszeit. Ehrenpräsidenten haben bei Vorstandssitzungen Stimmrecht.
  4. Außerordentliche Mitglieder (z.B. Tennismitglieder). 
    Außerordentliche Mitglieder sind vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen.
  5. Förderer (unterstützende Mitglieder). 
    Andere Personen, die sich um die Vereinigung Verdienste erworben haben, oder die Vereinigung unterstützen, können vom Vorstand zu Förderern ernannt werden.

13) Rechte der Mitglieder

Voraussetzung für die folgenden Rechte stellt die vollständige Bezahlung der Mitgliedsbeiträge dar.

a) Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen
b) Nutzung der Einrichtungen der Vereinigung entsprechend der vom Vorstand festgelegten Bedingungen
c) Teilnahme an der Mitgliederversammlung – bei Minderjährigkeit auch deren gesetzliche Vertreter
d) Vorstandsinformation über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins in der Mitgliederversammlung A

ußerordentliche Mitglieder und Förderer haben ein Anhörungsrecht in der Mitgliederversammlung.

Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder besitzen das aktive Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, im Falle der Volljährigkeit zusätzlich das passive Stimmrecht.

14) Pflichten der Mitglieder der Vereinigung

Alle Mitglieder der Vereinigung sind verpflichtet, den Zweck, das Ansehen und die Interessen der Vereinigung in jeder Hinsicht zu wahren und zu fördern.

Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

Die von der Mitgliederversammlung bzw. vom Vorstand beschlossenen Mitgliedsbeiträge und Gebühren sind von den Mitgliedern für das laufende Kalenderjahr im Voraus zu entrichten. Eine Rückvergütung dieser Gebühren bei einem Ausscheiden innerhalb des Jahres wird nicht durchgeführt - auch nicht teilweise.

Jedes Mitglied nimmt durch seinen Vereinsbeitritt zur Kenntnis, dass die Ausübung aller Vereinsaktivitäten, insbesondere von Sport, auf eigene Gefahr erfolgt.

Hockey ist ein Leistungssport und es finden regelmäßig sportliche Wettkämpfe statt. Die gesetzlichen Vertreter eines minderjährigen Mitglieds haben dafür Sorge zu tragen, dass regelmäßige ärztliche Untersuchungen stattfinden, und dass eine entsprechende Sporttauglichkeit vorliegt.

Die Mitglieder sind weiters verpflichtet, bei sportlichen Bewerben im Hockeysport auf Vereinsebene ausschließlich für die Sportvereinigung und nicht für andere Vereine teilzunehmen. Der Start für einen anderen Verein kann vom Vorstand über begründetes Ansuchen des Mitgliedes bewilligt werden.

Mitglieder, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nachkommen, verlieren unbeschadet ihrer weiteren Zahlungspflicht das Recht, an den Veranstaltungen der Vereinigung teilzunehmen und ihre Einrichtungen zu benützen.

Mitglieder sind verpflichtet, die aktuellen E-Mail bzw. Postadressen dem Verein bekanntzugeben, damit so eine Einladung zu den Mitgliedersammlungen erfolgen kann.

Mit ihrem Beitritt erteilt jedes Mitglied der Vereinigung die – auf Dauer der Vereinsmitgliedschaft – unwiderrufliche Zustimmung, dass seine personenbezogenen Daten, insbesondere Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaften, Anschrift, Kontaktdaten, Beruf, Funktion innerhalb des Vereins, sportliche Erfolge sowie Eintritts- und Austrittsdatum zum Zweck der Mitgliederverwaltung sowie zur fachlichen, sportlichen und finanziellen Abwicklung im Verein verarbeitet werden dürfen. Diese Daten dürfen auch den Dachverbänden (Sportunion Wien bzw. Sportunion Österreich) sowie dem Wiener bzw. Österreichischen Hockeyverband weitergegeben werden.

Weiters sind die Mitglieder der Vereinigung widerruflich damit einverstanden, dass – im Rahmen von Trainingseinheiten, Wettkämpfen und Vereinsveranstaltungen – Foto- bzw. Videoaufnahmen von ihnen zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins angefertigt, zu diesem Zweck eingesetzt und via Live-Stream (Übertragung über das Internet zum Zeitpunkt der Aufnahmen, keine Speicherung), via Internet (jederzeit weltweit durch jedermann abrufbar) und in sozialen Medien (jederzeit weltweit durch jedermann abrufbar) veröffentlicht werden.

15) Trainer und Betreuer, Aufsichtspflicht

Die Trainer und Betreuer sind sowohl für das Training als auch für die Betreuung der Mannschaften bei den Hockeyspielen verantwortlich. Der Vorstand legt in Absprache mit den Trainern und Betreuern die Zuordnung der Trainer zu den einzelnen Mannschaften fest.

Fallweise gehört es auch zu den Aufgaben der Trainer und Betreuer, die Kinder und Jugendlichen von der Schule oder anderen Betreuungsstätten abzuholen und/oder zurückzubringen.

Bei Fahrten zu Trainingslagern oder Auswärtsspielen fällt die Beaufsichtigung der Kinder und Jugendlichen von der Abreise bis zur Rückkehr in ihren Aufgabenbereich.

Am Hockeyplatz bzw. in der Halle beginnt die Aufsichtspflicht, wenn der Trainer oder Betreuer anwesend ist und die Kinder umgezogen sind, und endet auch dort.

16) Doping

Für die SV Arminen, deren Mitglieder, Funktionäre und Mitarbeiter gelten die Anti-Dopingregelungen des Österreichischen Hockeyverbandes (ÖHV), des Wiener Hockeyverbandes (WHV), des Internationalen Hockeyverbands (FIH) und die Anti-Dopingbestimmungen des Anti-Doping-Bundesgesetzes 2007 in der jeweils letztgültigen Fassung.

a) Insbesondere sind die Bestimmungen des § 18 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007 für das Handeln der Organe, Funktionäre und Mitarbeiter des Fachverbandes verbindlich.
b) Über Verstöße gegen Antidopingregelungen entscheidet im Auftrag des ÖHV die Unabhängige Dopingkontrolleinrichtung gemäß § 4 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007, wobei die Regelungen gemäß § 15 leg.cit. zur Anwendung kommen.
c) Die Entscheidung der Unabhängigen Dopingkontrolleinrichtung können bei der Unabhängigen Schiedskommission (§ 16 Anti-Doping-Bundesgesetz 2007) angefochten werden, wobei die Regelungen gemäß § 17 bel.cit. zur Anwendung kommen.

17) Ausscheiden aus der Vereinigung / Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

Die Streichung eines Mitglieds kann der Vorstand vornehmen, wenn dieser trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist (zwischen 14 Tagen und drei Monaten) mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten, Vergehen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen oder wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

In Ausnahmefällen steht dem Vorstand das Recht zu, nach neuerlicher Überprüfung des seinerzeitigen Ausschlussgrundes, und unter Berücksichtigung des Aufnahmewerbers ein seinerzeit ausgeschlossenes Mitglied unter Beobachtung der statutenmäßigen Bestimmungen wieder aufzunehmen, doch muss zwischen dem Zeitpunkt des Ausschlusses und jenem der Wiederaufnahme ein angemessener Zeitraum liegen.

18) Schlichtungseinrichtung

In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis, sowohl zwischen dem Vorstand und einzelnen Mitgliedern, als auch zwischen den letzteren untereinander, entscheidet endgültig das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht wird in der Weise zusammengesetzt, dass jeder Streitteil zwei Vereinsmitglieder zu Schiedsrichtern wählt, welche ein fünftes Vereinsmitglied zum Obmann des Schiedsgerichts wählen.

Das Schiedsgericht entscheidet, ohne an bestimmte Normen gebunden zu sein, nach seinem besten Wissen und Gewissen und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit bei der Anwesenheit aller Mitglieder. Das Schiedsgericht hat das beiderseitige rechtliche Gehör zu wahren und volle Gewähr für seine Unbefangenheit zu bieten.

Kommt über die Wahl des Obmanns keine Einigung zustande, so entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Gegen den Entschluss eines Schiedsgerichts ist eine Berufung unzulässig. Das Schiedsgericht gilt nicht als Schiedsgericht im Sinne der §§ 577 ff ZPO.

19) Auflösung der Vereinigung

Zur freiwilligen Auflösung der Vereinigung ist ein mit 4/5 Mehrheit gefasster Beschluss einer eigens mit dieser Tagesordnung einzuberufenden Mitgliederversammlung erforderlich.

Diese Mitgliederversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen. Dieser hat das nach Abdeckung der Schulden verbleibende Vereinsvermögen der Sportunion Wien, falls dies nicht möglich ist, der Sportunion Österreich, und falls auch dies nicht möglich ist, einer anderen gemeinnützigen Organisation im Sinne der §§ 34 ff BAO zuzuwenden, die die im Punkt 1) beschriebenen oder ähnliche Zwecke verfolgt. Diese Zuwendungsverpflichtung trifft sinngemäß auch den Vorstand, falls – aus welchen Gründen immer – der gem §§ 34 ff BAO begünstigte Vereinszweck wegfallen sollte.

Wien, im November 2018;

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