Arminen holen den Meistertitel

Kein Erbarmen haben die sommerlichen Temperaturen mit den beiden Mannschaften. Doch trotz der "saunaartigen" Verhältnisse starten beide Mannschaften mit gutem Tempo. Fabian Unterkircher sorgt im 1. Viertel für zwei gefährliche Situationen im Schusskreis der Arminen. Eine davon führt zur ersten Strafecke für Post, die aber zu keinem Torerfolg führt.

Beide Mannschaften spielen aus einer gesicherten Verteidigung - auf beiden Seiten gibt es für die Stürmer kaum ein Durchkommen. Im ersten Viertel ticken die letzten 10 Sekunden nach unten - Sebastian Eitenberger spielt einen langen Ball in den Kreis und findet dort in Daniel Fröhlich den idealen Abnehmer; sein Stecher bedeutet das 0:1 für die Schwarz-Weißen.

Im zweiten Viertel steht Arminen hoch und presst immer wieder früh auf die Post Verteidiger. Vier Minuten sind gespielt und SV Arminen bekommt eine kurze Ecke zugesprochen, aber es bleibt beim 0:1. Post SV attackiert ebenfalls sehr früh, agiert aber insgesamt etwas zu passiv, sodass die Arminen-Spieler immer wieder die Räume zwischen den Spielern für ihr Pass-Spiel nutzen können. Die Post-Herren laufen mehr dem Ball nach, als dass sie große Spielakzente setzen können. SV Arminen ist in dieser Phase die spielbestimmendere und aktivere Mannschaft. Das Viertel bleibt torlos und es geht mit 0:1 in die Halbzeit.

Auch das dritte Viertel ist geprägt von vielen Zweikämpfen. Post SV zieht Benny Stanzl in das Mittelfeld, um das Spiel nach vorne zu unterstützen. Post SV kommt zu einigen Chancen, doch erst 3 Minuten vor Ende des Viertels überwindet Maximilian Scholz durch einen Stecher den Tormann zum Ausgleich. Gleich darauf tolle Einzelaktion von Patrick Schmidt. Er holt die nächste Ecke für Arminen - doch wieder wird der Ball knapp am Tor vorbeigezogen.

Das letzte Viertel muss die Entscheidung bringen, wenn man die kräftezehrende Verlängerung vermeiden möchte. Das Spiel wogt hin und her - auf beiden Seiten wechseln gute Aktionen mit leichten Abspielfehlern, und Strafecken können nicht verwertet werden. In den letzten 5 Minuten sucht Post SV die Entscheidung, und Arminen hat viel Arbeit in der Defensive zu leisten. Dann folgt ein Kraftakt von Michi Minar - er erkämpft sich im Mittelfeld den Ball und leitet einen Konter der SV Arminen über die rechte Seite ein. Die Bele-Brüder laufen mit - Querpass in den Kreis, der "Schupfer" von A. Bele kann noch abgewehrt werden, aber Robert Bele vollstreckt. 1:2 für SV Arminen 1:30 Minuten vor Schluss. Post tauscht den Tormann zugunsten eines weiteren Feldspielers. Doch das Spiel endet mit einem 1:2-Finalerfolg der SV Arminen, und sie sichern sich damit zum 5. Mal in Folge den Staatsmeistertitel. Ein hart erkämpfter Arbeitssieg für eine taktisch gut eingestellte Mannschaft.

  • Rohrmax
  • Hockeylodge
  • Sportunion Wien
  • Energiecomfort
  • Wempe
  • Faltl & Krisch
  • Eurofina
  • Architekturbüro Scharner
  • Energiecomfort
  • Reece Australia
  • LAOLA1