Liebe Arminen

Nicht immer bilden Superlative auch tatsächlich die Realität ab. Letztes Wochenende ist uns mit der Durchführung des Europacups der Damen und Herren in der Wiener Stadthalle jedoch wirklich etwas ganz Außerordentliches gelungen. Zum ersten Mal wurde ein Damen- und Herrenturnier gemeinsam ausgerichtet, weil es sehr schwierig ist, Vereine zu finden, die so was Großes organisatorisch stemmen können. Wir wussten, dass wir das können und haben uns daher darum beworben, um im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens so ein besonderes Turnier hinzulegen. Der europäische Hockeyverband hat uns das Vertrauen geschenkt und wir haben geliefert – und wie auch noch!

Es war unglaublich, wie viele Mitglieder, Spieler, Eltern, Freunde und Verwandte in unterschiedlichster Form einen Beitrag dazu geleistet haben, eines der besten Europacup-Turniere aller Zeit durchzuführen. Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern die Wahrnehmung ganz vieler Gäste, die uns diese Rückmeldung zukommen haben lassen. Darauf können wir wirklich stolz sein und es gibt einem ein fantastisches Gefühl zu wissen, dass so viele bereit sind Zeit, Energie, Engagement und Geld zu investieren, um für unsere kleine, aber feine Arminen-Family etwas zu bewegen. Jeder Einzelne kann sich hier einfach mal gut fühlen. Für jene Wenigen, die nicht dabei waren, tut es mir leid, sie haben echt was versäumt…

Sportlich kann man sagen: Sensation geschafft, dennoch gescheitert. In sensationellen Spielen haben es unsere Herren ins Halbfinale geschafft, wo der „unbezwingbare“ deutsche Meister aus der Hockeyhochburg Hamburg gewartet hat. In einem wahrhaft historischen Spiel haben unsere Burschen den großen Favoriten im Penalty-Schießen aus dem Turnier geworfen. Was für Emotionen! Im Finale sind wir dann gegen starke Schweden knapp unterlegen, wodurch das große Ziel, nach vier Silber-Medaillen (immer hinter dem deutschen Meister) endlich Gold zu holen, nicht erreicht wurde. Die Enttäuschung ist natürlich groß, am Ende bleibt das Bewusstsein, sich wieder mal in der absoluten Weltspitze festgespielt zu haben, auch wenn es „nur“ Silber wurde und die Erfahrung eines historischen Sieges. Unsere Damen haben ihre Mission erfüllt und konnten souverän ihr Turnier gewinnen und sind nun wieder dort, wo sie hingehören, nämlich unter die besten acht Vereinsteams Europas – die skandalösen Umstände des letztjährigen Abstiegs sind uns noch gut im Gedächtnis. Es war beeindruckend, wie klar das Ziel des sofortigen Wiederaufstiegs geschafft wurde. Gratulation an beide Teams für eure Auftritte!

Die größte Anerkennung gilt jedoch uns allen, die dieses einzigartige Event möglich gemacht haben. Ich werde erst gar nicht anfangen einzelne Namen aufzuzählen, die Gefahr wäre zu groß, bei dieser Menge jemanden zu vergessen.

Fix ist jedenfalls, dass es als kleine Anerkennung ein Fest für alle Helfer geben wird. Das wird natürlich in unserer Heimstätte, dem Waldstadion, stattfinden, sobald das Wetter schön genug ist. Die Idee für diese sicher sehr nette Zusammenkunft stammt von Philipp Pelz, der sich spontan bereit erklärt hat, dieses Vorhaben finanziell zu unterstützen. Vielen Dank dafür. Genaues Datum und Infos folgen. Es folgen nun in der Halle noch zwei Jugend-Endrunden, wo wir natürlich um die Meistertitel kämpfen und auf viele Unterstützer für unsere Teams hoffen. Am 2./3. März findet in der Wiener Stadthalle das U16-Finalfour statt und am 9./10. März veranstalten wir in unserer Theodor-Kramer-Halle das U14-Finalfour, wo wir auch wieder jede Menge helfende Hände brauchen können.

Das nächste ganz wichtige Highlight ist unsere große 100-Jahresfeier am 30. März im Wiener Rathaus. Die Einladungen dazu sind gerade raus gegangen bzw. gehen demnächst raus. Das sollte für jeden von uns ein absoluter Pflichttermin sein. Wer vor 10 Jahren schon dabei war, weiß, wie toll es damals war, heuer wird das nochmals getoppt. So viel sei verraten …

Mit sportlichen Grüßen,
Stephan Scharner
Präsident SV Arminen 

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